Hellmut-Mehnert-Preis 2006 geht nach England und Frankreich
Die Professoren Rury Holman (Universität Oxford) und Gérard Slama (Universität Paris V) erhalten die mit 50.000 Euro dotierte Ehrung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Diabetes-Forschung zu gleichen Teilen. Der von der UNESCO zusammen mit der Deutschen Diabetes Union gestiftete und von GlaxoSmithKline gesponserte Preis wird alle drei Jahre im Rahmen des IDF Kongresses verliehen.
Der Hellmut-Mehnert-Preis würdigt besondere Leistungen auf dem Gebiet
der Prävention von Diabetes und dessen Komplikationen. Hier wird die
Forschung immer wichtiger. Schon heute fürchten Experten, dass Diabetes
zur Epidemie des 21. Jahrhunderts werden könnte. Weltweit leben nach
Angaben der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) fast 250 Millionen
Diabetiker. Tendenz steigend. Die Ehrung würdigt das herausragende
Lebenswerk des Münchner Diabetologen Professor Hellmut Mehnert. Seine
Forschung hat entscheidend zum Verständnis von Diabetes und dessen
Komplikationen beigetragen. So engagierte er sich u.a. über 25 Jahre
im Diabetes-Expertengremium der Weltgesundheitsorganisation.
Über den Preisträger entscheidet ein internationales Komitee.
Darin sind neben Professor Hellmut Mehnert weitere, namhafte deutsche Diabetologen
vertreten. Außerdem gehören dazu: ein Repräsentant der
Internationalen Diabetes-Föderation, der Vereinten Nationen und der
UNESCO sowie der Weltgesundheitsorganisation und der Deutschen Diabetes
Union.
Verleihung des Hellmut-Mehnert-Preises 2006 in Kapstadt (während des Welt-Diabetes-Kongresses).
v.l.n.r.: Prof. Zimmet (Australien – Preisträger 2004 ), Preisträger Prof. Holman (Großbritannien), Prof. Mehnert (Deutschland ), Preisträger Prof. Slama (Frankreich), Präsident des IDF Prof. Lefebvre (Belgien) und Dr. Reblin, GlaxoSmithKline.
Was ist eine klinische Studie?



