Lassen sich Asthmatypen bei Kindern auf den Genen ablesen?
– Forschungsstipendium von GlaxoSmithKline für Studie zur Identifikation neuer Biomarker zu Asthma im Kindesalter
Inwiefern unterscheiden sich allergisches und nicht-allergisches Asthma im Kindesalter hinsichtlich ihrer Genexpression und -regulation? Dieser Frage geht Diana Rädler, Diplom-Biologin am Dr. von Haunerschen Kinderspital München nach und erhält dafür das mit 10.000 € dotierte GlaxoSmithKline Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen.
Der Preis wird im Rahmen des 54. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Hannover verliehen. Prof. Dr. Carl-Peter Criée, Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga, und Dr. Markus Michael Müller, Senior Medical Advisor Pneumologie bei GlaxoSmithKline, gratulieren der Gewinnerin des Stipendiums sehr herzlich.
Diana Rädler (Diplom-Biologin) erhielt GlaxoSmithKline Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen
Microarray- und PCR-Analysen zur Gen-Identifikation
Die Prävalenz von Asthma bei Kindern ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Das kindliche Asthma lässt sich aus klinischer Sicht in zwei Haupt-Phänotypen einteilen, das allergische und nicht-allergische Asthma. Ziel der Arbeit von Diana Rädler ist es, mithilfe von Microarray-Analysen, also modernen molekularbiologischen Untersuchungsmethoden, unterschiedlich ausgeprägte Gene zwischen den verschiedenen Asthma Phänotypen zu identifizieren und diese mittels qRT-PCR (quantitative reverse transcription polymerase chain reaction) Analyse zu validieren. Somit könnten neue Gene bestimmt werden, deren Expression sich bei Kindern mit allergischem und nicht-allergischem Asthma und einer gesunden Kontrollgruppe unterscheidet.
Hierbei könnten neue Biomarker identifiziert werden, die eine detailliertere und bessere Charakterisierung der Asthma-Phänotypen im Kindesalter ermöglichen. Längerfristig soll dadurch ein besseres Verständnis der Immunmechanismen sowie gezieltere Diagnostik und spezifischere Therapie für das einzelne Kind ermöglicht werden.
"Auch für GSK steht der Patient - und somit auch Kinder mit Asthma - im Mittelpunkt aller unserer Bemühungen. Deshalb freut es mich besonders, den Preis für eine Arbeit zu überreichen, die für diese Patienten auf eine Verbesserung der Diagnostik und Therapie abzielt", so Dr. Markus Michael Müller.
Was ist eine klinische Studie?





