DGPPN-Preis für Affektive Erkrankungen verliehen: GlaxoSmithKline stiftet insgesamt 15.000 Euro

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) verlieh auf ihrer Jahrestagung 2009 erstmals gemeinsam mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den DGPPN-Preis für Affektive Erkrankungen. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen Dr. rer. nat. Eva-Lotta Brakemeier, Freiburg, und Dr. med. Sara Haack, Dresden, teilen sich den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Preis, der auch in diesem Jahr von GlaxoSmithKline (GSK) gestiftet wurde.

Brakemeier wurde für ihr Projekt zur Evaluation eines neuen störungsspezifischen stationären Behandlungskonzeptes für chronisch depressive Patienten ausgezeichnet. Das Konzept basiert auf der ambulanten Psychotherapieform CBASP aus den USA (CBASP = Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy; ein integratives kognitiv-behaviorales Psychotherapieverfahren). Die Wissenschaftlerin möchte beweisen, dass CBASP nicht nur im ambulanten, sondern auch im stationären Bereich bei schwer chronisch depressiven Patienten hilfreich und anderen Behandlungskonzepten überlegen ist.

Die andere Hälfte des Preisgeldes nutzt Haack für die weitere Erforschung der Krankheitshäufigkeit und klinischen Merkmale von Patienten mit bipolaren Störungen und einem hohen Risiko für Typ-2-Diabetes, prädiabetischen Veränderungen und manifestem Typ-2-Diabetes. Ziel ihrer Studie ist es, die diabetische Entwicklung bei Patienten mit bipolaren Störungen möglichst frühzeitig zu erfassen.

Mit der Stiftung dieses Preises unterstützt GSK das Ziel der DGPPN und der Stiftung für Seelische Gesundheit, wissenschaftlichen Nachwuchs an Kliniken und Instituten zu fördern, der sich mit der Erforschung von affektiven Erkrankungen in ihrem gesamten Spektrum befasst. Die Summe soll überwiegend zur Deckung der Reise- und Lebenshaltungskosten eingesetzt werden.

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DGPPN-Preis für Affektive Erkrankungen 2009: v. l. Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider (Präsident DGPPN), Dr. rer. nat. Eva-Lotta Brakemeier und Prof. Dr. med. Michael Bauer.

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DGPPN-Preis für Affektive Erkrankungen 2009: v. l. Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider (Präsident DGPPN), Dr. med. Sara Haack und Prof. Dr. med. Michael Bauer.

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