Zentrales Nervensystem

Das Zentrale Nervensystem (ZNS) ist die Steuerzentrale des menschlichen Organismus. Hier, in Gehirn und Rückenmark, findet die komplette Informations- und Reizverarbeitung statt. Das ZNS sammelt und verarbeitet alle eingehenden Reize, koordiniert beispielsweise die Bewegung und reguliert alle Denkprozesse.

Kommt es durch Unfälle oder Krankheiten zu einer Schädigung des ZNS, so ist davon oft der gesamte Körper betroffen.

Zu den häufigsten Krankheiten des Zentralen Nervensystems gehören Morbus Parkinson, Epilepsie und Depressionen

Depression

Depression

Jeder fünfte Einwohner Deutschlands erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression. Rund vier Millionen Menschen leiden an einer depressiven Störung, die behandelt werden müsste – aber nur bei 1,4 Millionen Menschen ist die Krankheit diagnostiziert. Von diesen wiederum werden nur etwa 20 Prozent effizient therapiert. Mediziner sprechen von einer „Volkskrankheit“, die zahllose Fehltage zur Folge hat und im schlimmsten Fall mit einem Suizid enden kann.

Hilfreiche Informationen:
Nahezu jeder Mensch leidet irgendwann in seinem Leben unter vorübergehenden depressiven Verstimmungen. Eine ernsthafte psychische Erkrankung könnte jedoch vorliegen, wenn diese Verstimmungen über einen längeren Zeitraum anhalten und das Alltagsleben spürbar beeinträchtigen. Wer über Wochen und Monate unter einer grundlosen Traurigkeit, unter Energie- und Antriebslosigkeit oder einem Gefühl der Sinnlosigkeit leidet, der sollte sich nicht scheuen, ärztliche und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

GSK-Produktpalette
Zur medikamentösen Therapie stehen zahlreiche Antidepressiva zur Verfügung, die den Gehirn-Stoffwechsel positiv beeinflussen können – sie fördern unter anderem die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen durch die Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin.
GlaxoSmithKline hat 2007 in Deutschland ein Medikament auf den Markt gebracht, mit dem zuvor bereits etwa 15 Millionen depressive Patienten in den USA behandelt wurden. Die Tabletten sind im Allgemeinen gut verträglich und verfügen über einen zweifachen Wirkmechanismus, der sowohl die Dopamin- als auch die Noradrenalin-Signalübertragung fördert.