Malaria

Die über die dämmerungsliebende Anophelesmücke übertragene Malaria zählt zu den weltweit häufigsten parasitären Infektionen. Jedes Jahr erkranken schätzungsweise 300 bis 500 Millionen Menschen aus Afrika, Asien und Südamerika an dem mit Schüttelfrost und Schweißausbrüchen einher gehenden Tropenfieber. 1,5 bis 2,7 Millionen Betroffene erliegen der Krankheit - ebenfalls jährlich. Etwa die Hälfte davon sind Kinder unter fünf Jahren.

In Deutschland werden pro Jahr 800 bis 1000 Malariafälle gemeldet. Fast alle Patienten können geheilt werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Grundsätzlich gilt: Wird die Malaria rechtzeitig erkannt und behandelt, ist sie heilbar. Es gibt eine ganze Reihe von Medikamenten, mit denen man auch schwere Fälle in den Griff bekommt. Jedoch ist der Arzt immer auf die Mithilfe und die Aufmerksamkeit des Patienten angewiesen. Denn auch noch Jahre nach der Rückkehr aus einem Malariagebiet kann das Tropenfieber ausbrechen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Reisen in gefährdete Gebiete immer mit einem reisemedizinisch versierten Arzt besprochen werden. Im Internet gibt es sowohl für Laien als auch für Fachkreise gute Informationskanäle, die über Risikogebiete und mögliche Vorbeugung aufklären.

Forschung

Forschung und Entwicklung für Krankheiten der ärmsten Länder der Welt

In Spanien betreibt GSK eine Forschungsabteilung, die ausschließlich nach Wirkstoffen gegen Krankheiten sucht, die in den ärmeren Regionen der Welt grassieren – wie Malaria, Tuberkulose oder Leishmaniase, eine durch Mücken übertragene und unbehandelt oftmals tödliche Infektionskrankheit.