Krebs

In der medizinischen Fachsprache bezeichnet Krebs einen bösartigen Tumor. Dabei kommt es zu einer unkontrollierten Gewebevermehrung, die sich im Körper ausbreiten kann - so genannte Metastasen bildet und dann leider oft tödlich verläuft. Wieso die Körperzellen mit dem unkontrollierten Wachstum beginnen, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Als gesichert gilt aber, dass neben fortgeschrittenem Alter das Rauchen, familiäre Veranlagung und eine Virusinfektion als Hauptursachen für eine Krebserkrankung zu benennen sind.

Vorkommen

Pro Jahr erkranken in Deutschland etwa 395.000 Menschen an Krebs, wobei Männer etwas häufiger betroffen sind als Frauen. Die meisten Fälle treten im Alter von über 60 Jahren auf. Nur rund ein Viertel aller neu erkrankten Krebspatienten sind jünger als 60 Jahre.

Zu den Erkrankungen, die in Deutschland zumeist diagnostiziert werden, zählen bei Frauen der Brustkrebs, bei Männern der Prostatakrebs. Auch Lunge und Dickdarm zählen zu den oft befallenen Organen.

Behandlungsmöglichkeiten

Nimmt man alle Krebserkrankungen zusammen, so liegt die derzeitige Heilungsrate bei durchschnittlich 30 bis 40 Prozent. Zur Behandlung der Patienten gibt es verschiedene Möglichkeiten: neben der operativen Entfernung des Tumors und benachbarter Lymphknoten kommen vor allem die Strahlentherapie und eine medikamentöse Behandlung mit Zytostatika, die so genannte Chemotherapie, zur Anwendung.

Weil insbesondere die Chemotherapie viele Nebenwirkungen mit sich bringt, bemüht sich die Krebsforschung, neue Wege zu gehen. So suchen GSK-Wissenschaftler im Zuge der "targeted therapy" nach innovativen Therapien und Wirkstoffen, mit denen der Krebs ganz gezielt und nebenwirkungsarm behandelt werden kann.

GSK-Produktpalette

GlaxoSmithKline verfügt über eine der stärksten und ausgereiftesten Onkologie-Pipelines der Pharmabranche: 13 Substanzen befinden sich derzeit in der klinischen Erforschung. Zu den Produkten des Unternehmens gehören Zytostatika, die teilweise seit Jahrzehnten bei Bluterkrankungen oder Eierstockkrebs eingesetzt werden.

Darüber hinaus zählen Präparate gegen das von Tumorpatienten als besonders belastend empfundene Erbrechen während der Chemo- beziehungsweise Strahlentherapie und gegen den häufig auftretenden Tumorschmerz zur Produktpalette.