Kinder- und Jugendimpfstoffe

Impfungen haben entscheidend dabei geholfen, die Kindersterblichkeit auf den niedrigsten Stand zu senken, den es in der Geschichte der Menschheit je gab. Dies bedeutet aber nicht, dass Impfungen weniger wichtig werden. Im Gegenteil: Krankheiten, vor denen Impfungen schützen, würden schnell zurückkehren, wenn zu wenig und zu spät geimpft würde. So nahmen Masernerkrankungen in den letzten Jahren wieder zu, weil es Eltern gab und gibt, die diese Krankheit fälschlicherweise für harmlos und die Impfung für überflüssig halten. Fakt ist jedoch: Masern können lebensbedrohlich sein, für Säuglinge ebenso der Keuchhusten. Der einzige wirksame Schutz besteht darin, Kinder rechtzeitig und ausreichend zu impfen. Manchmal kann es dabei zu Impfreaktionen kommen wie Rötungen, Schwellungen und leichtem Fieber. Wirklich ernsthafte Impfkomplikationen sind dagegen extrem selten – sehr viel seltener als lebenslange und sogar tödliche Folgen der zu verhindernden Krankheiten.

Hilfreiche Informationen:

Auf der Website www.gesundes-kind.de erfahren Eltern alles, was sie über Kindergesundheit und Impfschutz wissen müssen.
Und: Vertrauen Sie einem Kinderarzt, der sich nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut in Berlin (STIKO) richtet – was die allermeisten Kinderärzte tun. Die STIKO ist mit medizinischen Experten besetzt, die Impfempfehlungen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aussprechen. Diese Empfehlungen werden immer wieder ergänzt und aktualisiert.
Die Empfehlungen der STIKO finden Sie hier.