Kinderimpfstoffe
Im Laufe seines Lebens kommt der Mensch mit vielen Krankheitserregern in Kontakt. Während das Immunsystem eines Erwachsenen im Regelfall so stark ist, dass es vieles "einfach wegstecken" kann, sind Kinder und Heranwachsende in weitaus stärkerem Maße gefährdet. Deswegen sollte da, wo es möglich ist, schon im Vorfeld für die Gesundheit Sorge getragen werden.
Keine andere medizinische Maßnahme kann nur annähernd im gleichen Ausmaß unsere Gesundheit schützen wie eine Impfung. Zwar gibt es in Deutschland keine Impfpflicht, doch gibt es die jährlich aktualisierten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die Erkenntnisse dieser staatlich berufenen Gesundheitsexperten spiegeln den neuesten wissenschaftlichen Stand wieder und sind die wichtigste Informationsquelle für impfende Ärzte.
Impfempfehlungen
Die Empfehlungen der STIKO sind in den vergangenen Jahren immer wieder ergänzt und aktualisiert worden. So wird im Epidemiologischen Bulletin vom Juli 2006 unter anderem empfohlen, jeden Säugling gegen Pneumokokken zu impfen.
Darüber hinaus wird jungen Eltern nach wie vor angeraten, ihr Kind innerhalb
seiner ersten 14 Lebensmonate insgesamt vier Mal gegen Diphtherie, Tetanus,
Keuchhusten, Hepatitis B, Kinderlähmung und Haemophilus influenzae Typ
b (Hib) zu impfen. Auch die Impfung gegen die unter dem Kürzel MMR und
V bekannten "Kinderkrankheiten" Masern, Mumps, Röteln und Varizellen
(Windpocken) zählt zur Grundimmunisierung jedes Kleinkindes.
Im März 2007 wurde im Epidemiologischen Bulletin der STIKO die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) Typ 16 und 18 für Mädchen von 12 bis 17 Jahren empfohlen. Die Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) ist eine notwendige Vorraussetzung für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs.
Informationen zu allen weiteren aktuellen Empfehlungen der STIKO finden Sie hier. Dort erfahren Sie auch alles zu den empfohlenen Impfterminen und ob gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen erforderlich sind.
GSK-Produktpalette
Innerhalb des Unternehmens nimmt die Impfstoff-Forschung einen der Schwerpunkte ein. Seit 1894 in England das erste Immunglobulin gegen Diphtherie eingeführt wurde, haben sich die forschenden Mitarbeiter kontinuierlich in den Dienst der präventiven Medizin gestellt. So wurde in Deutschland 2006 eine neue Schluckimpfung gegen durch Rotaviren verursachten Brechdurchfall und 2007 die HPV-Impfung, zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen verursacht durch die HPV-Typen 16 und 18 zugelassen.
Zum Angebot von GlaxoSmithKline gehören Impfstoffe gegen eine Reihe von so genannten Kinderkrankheiten. Auch Kombinationswirkstoffe, die vor mehreren Krankheiten gleichzeitig schützen, finden sich im Portfolio.



