Kinder- und Jugendimpfstoffe
Impfungen haben entscheidend dabei geholfen, die Kindersterblichkeit auf den niedrigsten Stand zu senken, den es in der Geschichte der Menschheit je gab. Dies bedeutet aber nicht, dass Impfungen weniger wichtig werden. Im Gegenteil: Krankheiten, vor denen Impfungen schützen, würden schnell zurückkehren, wenn zu wenig und zu spät geimpft würde. So nahmen Masernerkrankungen in den letzten Jahren wieder zu, weil es Eltern gab und gibt, die diese Krankheit fälschlicherweise für harmlos und die Impfung für überflüssig halten. Fakt ist jedoch: Masern können lebensbedrohlich sein, für Säuglinge ebenso der Keuchhusten. Der einzige wirksame Schutz besteht darin, Kinder rechtzeitig und ausreichend zu impfen. Manchmal kann es dabei zu Impfreaktionen kommen wie Rötungen, Schwellungen und leichtem Fieber. Wirklich ernsthafte Impfkomplikationen sind dagegen extrem selten – sehr viel seltener als lebenslange und sogar tödliche Folgen der zu verhindernden Krankheiten.
GSK-Produktpalette
GlaxoSmithKline hat Impfstoffe für die meisten Erkrankungen entwickelt, für die von der STIKO Impfungen empfohlen werden. Dazu gehören ein 6fach-Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio, Hib und Hepatitis B, sowie ein 4fach-Impfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen. Im Jahre 2009 brachte GSK einen neuen Pneumokokken-Impfstoff auf den Markt, der vor zehn verschiedenen Pneumokokken-Serotypen schützt. Seit 2007 gibt es von GSK einen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs, der gegen die besonders gefährlichen HPV-Typen 16 und 18 wirkt.
Und: Seit 2006 gibt es eine Schluckimpfung gegen Rotaviren. Diese Erreger lösen heftigen Brechdurchfall aus – weltweit sterben jährlich 600.000 Kinder an einer Infektion mit Rotaviren, die meisten davon in den Entwicklungsländern.





