Prostata

Die Prostata ist eine Drüse beim Mann, die sich unterhalb der Harnblase befindet. Sie hat ungefähr die Größe einer Walnuss und wiegt normalerweise etwa 20 Gramm. Ihre wichtigste Aufgabe: Sie sondert ein milchiges Sekret ab, das Teil der Samenflüssigkeit ist und unter anderem für die Beweglichkeit der Spermien wichtig ist.

Etwa ab dem 45. Lebensjahr vergrößert sich bei vielen Männern die Prostata ganz allmählich. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine gutartige Vergrößerung, die allerdings mit der Zeit unangenehme Beschwerden hervorrufen kann. Dazu können zählen: Häufiger Harndrang, auch nachts, und ein schwächer werdender Harnstrahl. Die Harnblase kann im weiteren Verlauf der Erkrankung oft nicht vollständig entleert werden und es kommt zu einem Nachtröpfeln. Diese Erkrankung heißt in der Fachsprache Benigne Prostatahyperplasie (BPH). Mehr als jeder zweite Mann über 50 Jahre hat Probleme mit der Prostata.
Neben der BPH gibt es auch bösartige Erkrankungen der Prostata, wie beispielsweise die Entwicklung eines Prostatakrebses – an dieser Krebsart erkranken allein in Deutschland fast 60.000 Männer pro Jahr, etwa 11.000  sterben daran. Damit gehört das Prostatakarzinom zu den häufigsten Krebsarten bei Männern.

Hilfreiche Informationen

Durch einen Besuch beim Urologen lässt sich schnell und einfach abklären, ob die Prostata vergrößert ist. Männern ab 45 Jahren wird die regelmäßige Krebsvorsorge empfohlen – die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen.
Weitere Informationen zum Thema Prostata finden Sie unter www.prostata-info.de.