Gefäßerkrankungen und Thrombosen
In Deutschland, wie in allen Industrienationen, zählen Herz- und Gefäßerkrankungen zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten. Viel zu oft führen sie zu einem frühzeitigen Tod. Allein 300.000 Deutsche sterben jedes Jahr an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Jährlich 20.000 erliegen einer Lungenembolie. Fast neun Millionen haben ein chronisches Venenleiden.
Gefäßerkrankungen von Arterien und Venen sowie Gerinnselbildung (Thrombosen) und das Fortreißen dieser Gerinnsel mit dem Blutstrom (Embolien) können lebensbedrohliche Krankheitsbilder sein. Die individuellen Folgen richten sich nach Schweregrad der Erkrankung und Lokalisation der betroffenen Gefäße.
Die bekannteste Venenkrankheit sind Krampfadern im Bereich der Beine. Sehr häufig sind auch Thrombosen in den von außen nicht sichtbaren so genannten tiefen Beinvenen. Neben Schmerzen können langfristige Folgen am betroffenen Bein (sog. postthrombotisches Syndrom) oder eine unter Umständen akut lebensbedrohliche Lungenembolie das Krankheitsbild komplizieren.
Mögliche Ursachen
Die Ursachen für Gefäßerkrankungen sind unterschiedlich. Manche Menschen sind erblich vorbelastet und haben eine mehr oder minder starke Veranlagung zur Entwicklung von Gefäßerkrankungen oder Thrombosen. Auch ein ungesunder Lebensstil kann Gefäßerkrankungen fördern.
Wie in so vielen anderen Gesundheitsbereichen auch, zählen Nikotinmissbrauch, schlechte Ernährung und Bewegungsmangel zu den gängigen Risikofaktoren bei der Herausbildung eines Gefäßleidens. Forschungsergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Diabetes und Adipositas, also die krankhafte Dickleibigkeit, weitere Risikofaktoren darstellen.
Behandlungsmöglichkeiten
Zur Prophylaxe und Therapie thrombotischer Erkrankungen wurden so genannte Heparine eingesetzt. Eine Weiterentwicklung der Heparine ist die Klasse der niedermolekularen Heparine (NMH), deren erster zugelassener Vertreter 1986 der Wirkstoff Nadroparin-Calcium war. Die Fortschritte äußerten sich in einer besseren Steuerbarkeit und Voraussagbarkeit der Wirkung, einem besserem Nebenwirkungsprofil und einer vereinfachten Handhabung. Eine weitere Verbesserung stellen synthetisch hergestellte Antikoagulanzien dar, die durch eine gezielte Wirkung die Medikamentensicherheit und damit auch den Schutz vor Thrombosen und Lungenembolien nochmals erhöhen können.
Jede Sekunde…
werden mehr als 35 Impfstoffe von GSK verabreicht
Jede Minute…
werden mehr als 1.100 Produkte von GSK verschrieben
Jede Stunde…
investiert GSK mehr als 540.000 € für die Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel
Jeden Tag…
verwenden mehr als 200 Millionen Menschen Mundpflegeprodukte von GSK
Jedes Jahr…
produziert GSK mehr als 600 Millionen Tuben Zahncreme



