Bakterielle und parasitäre Infektionen
Eine Reihe von Infektionskrankheiten wird durch Bakterien ausgelöst. Die Infektion mit Pneumokokken kann beispielsweise schwere Infektionen wie Lungenentzündung und Meningitis oder Mittelohrenentzündung hervorrufen. Infektion mit Staphylokokken wiederum können zu Durchfallerkrankungen, Atemwegs-, sowie Haut- und Weichgewebeinfektionen führen.
Auch Parasiten können schwerwiegende Infektionen verursachen. Insbesondere subtropische und tropische Länder sind als Risikogebiete zu benennen. Mit zu den bekanntesten Erkrankungen zählt hier die Malaria. Die parasitäre Infektion mit Bandwürmern allerdings ist ein global vorhandenes Risiko. Eine seltene, aber überaus gefährliche Parasitenerkrankung ist die alveoläre Echinokokkose, ausgelöst durch den kleinen Fuchsbandwurm.
Vorbeugende Maßnahmen
Zu den effektivsten vorbeugenden Maßnahmen gegen bakterielle Erreger zählt die Impfung. Der Schutz ist allerdings je nach Krankheit zeitlich begrenzt und muss im Laufe des Lebens teils mehrmals aufgefrischt werden.
Darüber hinaus ist es im klinischen Bereich wie auch in der Alltagsprophylaxe unabdingbar, zur Vorbeugung von Infektionen einen gewissen Hygienestandard einzuhalten. Gründliches Händewaschen ist somit nach wie vor eine der simpelsten und gleichzeitig besten Schutzmaßnahmen.
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