Unbürokratische Sofort-Hilfe für Familien nach der Geburt

Chaos nach der Geburt von Zwillingen? Allein erziehend mit drei Kindern? Ein eifersüchtiges Geschwisterkind, das beschäftigt werden muss? Wie ein guter Engel kommt die ehrenamtliche wellcome-Mitarbeiterin ins Haus und hilft da, wo sie gebraucht wird. GSK fördert mit der Unterstützung von wellcome die praktische und unbürokratische Hilfe für Familien, die sich subjektiv nach der Geburt eines Kindes überfordert fühlen. Die Hilfe erfolgt durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die bei der Betreuung des Babys, beim Spielen mit den Geschwistern oder ganz praktisch zur Hand gehen. Auch die Begleitung zu Kinderarztterminen oder Einkäufen steht auf dem Programm. Dass aus kleinen Krisen nicht Gewalt oder Vernachlässigung wird, ist das Ziel von wellcome.

GSK unterstützt die gemeinnützige Organisation wellcome gGmbH mit 30.000 Euro pro Jahr über mindestens drei Jahre. Ziel ist eine langfristige und nachhaltige Förderung des Projekts, das Familien nach einer Geburt, die mit der neuen Situation zunächst überfordert sind, unbürokratisch und schnell zur Seite steht.

Damit die Freude nach der Geburt nicht in Babystress umschlägt …

Mit der finanziellen Förderung durch GlaxoSmithKline kann die wellcome-Idee weiter wachsen. „Wir möchten mit dem Geld zusätzliche Teams gründen und schneller eine bundesweite Abdeckung von wellcome erreichen“, so Rose Volz-Schmidt, Sozialpädagogin, Gründerin und Geschäftsführerin von wellcome. „Bundesweit sind in den nächsten Jahren bis zu 200 neue wellcome-Teams geplant.“ Gegründet im Jahr 2002 in Hamburg, wurde das Konzept zunächst in Norddeutschland ausgeweitet: Im Jahr 2005 waren Teams an 31 Standorten vertreten, vor allem in Schleswig-Holstein und Hamburg. Anfang 2008 als GSK in die Förderung einstieg, arbeiten bereits 60 Teams mit jeweils 10 bis 15 ehrenamtlichen Helfern in neun Bundesländern. Inzwischen arbeiten mehr als doppelt so viele wellcome-Teams (über 130, Stand Februar 2010) in 13 Bundesländern und über 1.500 Ehrenamtliche sind für wellcome im Einsatz..

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Angesichts immer neuer Fälle von Vernachlässigung von Kindern hat vor kurzem Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft übernommen und forderte „ein besseres Klima für Eltern und Kinder in der Gesellschaft.“ Auch mit Hilfe der GSK-Unterstützung konnten wellcome auf vier weitere Bundesländer ausgedehnt werden. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg wurden in den letzten zwei Jahren über zwanzig neue wellcome-Teams gegründet.

Gut ankommen von Anfang an – So funktioniert es

Wellcome steht für „gut ankommen“ und ist ein Angebot moderner Nachbarschaftshilfe, die Fachlichkeit und bürgerschaftliches Engagement verbindet. Die Hilfe erfolgt für mehrere Monate, etwa zweimal pro Woche für zwei bis drei Stunden. wellcome funktioniert auf drei Ebenen: Die Bundesgeschäftsstelle, die Regional- bzw. Landeskoordination und die lokalen wellcome-Teams. Die Bundesgeschäftsstelle treibt den bundesweiten Aufbau voran. Die lokalen Teams werden durch gemeinnützige Einrichtungen, wie Familienbildungsstätten oder Beratungsstellen, in bestehende Strukturen eingebunden. Eine lokale Koordinatorin, eine fest angestellte Fachkraft, akquiriert und betreut ein Team von 10 bis 15 Ehrenamtlichen. Sie ist Ansprechpartnerin für die Familien, stellt den Kontakt zwischen Ehrenamtlichen und Familien her und organisiert den reibungslosen Ablauf der wellcome-Einsätze. Die wellcome-Teams nehmen an kontinuierlichen Qualitätssicherungsverfahren teil. Dazu gehören: zwei Team-Koordinatoren-Treffen und eine Koordinatoren-Fortbildung pro Jahr sowie differenzierte Daten-Abfrage und -Auswertung durch die Regional- bzw. Landeskoordination. Für die Ehrenamtlichen werden auch Fortbildungen und Weiterqualifizierungen angeboten.

Die Finanzierung der lokalen Teams erfolgt durch Spenden, öffentliche Zuschüsse und die Gebühren der Familien. Für die Inanspruchnahme der ehrenamtlichen Mitarbeiter werden pro Stunde 4 Euro angesetzt, wobei individuelle Ermäßigung möglich ist – denn am Geld darf die Hilfe nicht scheitern. Durch den finanziellen Ausgleich der bezogenen Leistung wird aber auch erreicht, dass die Hemmschwelle für die Inanspruchnahme der Hilfeleistung sinkt.

Weitere Kooperationspartner von wellcome sind Entbindungskliniken, Hebammen, Gynäkologen und Kinderärzte, Beratungsstellen und soziale Einrichtungen sowie Freiwilligen-Organisationen und Kirchengemeinden. Die Gründerin Rose Volz-Schmidt ist selbst Geschäftsführerin und wurde im Jahr 2007 Social Entrepreneur des Jahres.

Weitere Informationen gibt es unter www.wellcome-online.de.

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