Gesellschaftliches Engagement in Deutschland
Gesellschaftliche und Soziale Kompetenz
- auch dafür steht GSK. Die wichtigsten Aktivitäten in Deutschland im Einzelnen:
OrangeDay - handeln statt wegschauen
Die Idee kam von jungen GSK-Mitarbeitern: Wir sollten einen "Ich-tu-was-Tag" einführen, einen Tag im Jahr, an dem wir für Menschen da sind, die sonst leicht übersehen werden - für Menschen, die in Armut leben oder mit einer Behinderung. Für Kinder. Für Kranke. Für Senioren. Der Bedarf, so viel wurde schnell klar, war riesig. Aber waren die GSK-Mitarbeiter tatsächlich bereit, sich einen Tag lang auf ganz ungewohnte - und ziemlich anstrengende - Erfahrungen einzulassen? Wollten sie wirklich Wände im Pflegeheim streichen? Fenster putzen im Altenheim? Fahrräder reparieren, Spielplätze anlegen, Blinde zur Gartenschau begleiten? Und ob sie das wollen. Am ersten OrangeDay im September 2004 beteiligten sich über 500 Mitarbeiter aus allen deutschen GSK-Standorten. Sie weißelten, hämmerten und werkelten in über 50 sozialen Einrichtungen, die alleine weder Geld noch Arbeitskräfte für die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten gehabt hätten. Heiko Hartmann aus Hamburg sprach hinterher aus, was alle dachten: "Das war viel anstrengender als vor dem Computer zu sitzen. Aber es war ein tolles Gefühl, etwas Gutes zu tun." Viele waren besonders berührt und beeindruckt von der Begegnung mit Menschen, die auch in schwierigen Zeiten große Würde und Lebensfreude ausstrahlen.

Am 20. Juni 2011 fand der inzwischen achte OrangeDay statt, der längst zu einem festen, jährlichen Ereignis geworden ist. GSK-Deutschland stellt seine Mitarbeiter für diesen besonderen Tag frei. In München und Hamburg schwärmen die OrangeDay-Teams grundsätzlich im Juni aus, die anderen Standorte und die Außendienst-Mitarbeiter legen ihre Termine individuell fest. Seit 2009 gibt es den OrangeDay nicht nur in Deutschland, sondern weltweit bei GSK.
PULSE-Volunteer-Programm
Einsatz für eine bessere Welt: Seit 2009 werden GSK-Mitarbeiter weltweit als PULSE-Volunteers tätig. Drei oder sechs Monate lang arbeiten sie für eine gemeinnützige oder eine Nichtregierungs-Organisation (NGO) – zumeist in einem Entwicklungsland. Die Mitarbeiter bringen dabei ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen in die unterschiedlichsten Hilfsprojekte ein. Zugleich sammeln sie wertvolle Erfahrungen und können ihre Führungsqualitäten weiter entwickeln.
Das PULSE Programm startete 2009. Seit dem Start kamen an die 200 PULSE-Volunteers für 58 NGOs in 39 Ländern zum Einsatz. GSK stellt seine Mitarbeiter für diesen Einsatz frei, zahlt ihnen das volle Gehalt und übernimmt die Organisationskosten. Im Jahr 2011 sind drei PULSE-Volunteers von München im sozialen Einsatz.
Wissenschaft, die Wissen schafft
"Science across the world" - unter diesem Motto bilden Schüler und Lehrer
in 123 Ländern ein Netzwerk zur gemeinsamen Arbeit an naturwissenschaftlichen
Themen. Allein in Deutschland beteiligen sich rund 350 Schulen an diesem
Programm, das von GlaxoSmithKline gefördert wird. Die Themen reichen von "Chemie
in unserem Alltag" über "Erneuerbare Energie" bis hin zu "Gesund bleiben" und "Was
essen wir eigentlich?". Die Schüler arbeiten selbständig an den gewählten
Themen und können ihre Ergebnisse mit Schulen auf der ganzen Welt austauschen.
Nähere Infos gibt es unter: www.scienceacross.org
Das Projekt Bergmannschule: Damit Ritter und Indianer eine Zukunft haben
Das Münchener Westend gehört zu den sozialen Brennpunkten in München.
Jedes zweite Kind an der dortigen Bergmannschule kommt aus einem fremden
Kulturkreis. GSK unterstützt die Grund- und Hauptschule dabei, die Kinder
- und nicht selten auch ihre Eltern - zu integrieren. Der finanzielle Beitrag
von GSK macht Mutter-Kind-Sprachkurse möglich, aber auch den Kauf von Büchern
und Musikinstrumenten. Höhepunkt des Schuljahres ist eine Projektwoche. Das macht den Kindern Spaß, natürlich, aber es erleichtert auch den Unterricht, wenn hinterher, so Schuldirektor Franz Igerl "trockene Fakten gepaukt werden müssen."
Ein toller Plan
Sarah-jina aus Haiti, Denis aus Uganda, Hua Thi Lieu aus Vietnam und 27 weitere Kinder auf der ganzen Welt können heute eine Schule besuchen, weil GSK im Dezember 2002 beschlossen hat, keine Weihnachtskarten mehr zu verschicken. Das eingesparte Geld wird seither für Patenschaften bei "Plan International" verwendet - und 30 GSK-Mitarbeiter schicken jetzt immer wieder Briefe und kleine Geschenke an ihre Patenkinder.
„wellcome“ – Hilfe nach der Geburt
Die Geburt eines Kindes ist etwas Wunderbares, aber manchmal fühlen sich
Familien und vor allem Alleinerziehende mit der neuen Situation auch überfordert
– in solchen Fällen kommen die ehrenamtlichen „wellcome“-Mitarbeiterinnen
ins Haus. Sie verschaffen der Mutter Erholungspausen, kümmern sich um Geschwisterkinder,
begleiten die Mütter zu Behördengängen und Arztbesuchen. Sie sind wie gute Engel,
die „Babystress“ gar nicht erst aufkommen lassen. GSK unterstützt das Projekt,
das unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht, mit 120.000 Euro
jährlich – damit sollen neue „wellcome“-Teams in ganz Deutschland
aufgebaut werden.
Unterricht am Krankenbett
In der „Schule für Kranke“ werden Kinder und Jugendliche unterrichtet,
die längere Zeit im Krankenhaus liegen. Die Lehrer gehen in Münchener Kliniken oder zu den
Patienten nach Hause und sorgen dafür, dass sie in Englisch oder Mathe nicht den Anschluss
verlieren. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung sondern auch darum, die jungen Patienten
psychisch zu stabilisieren – viele von ihnen kämpfen gegen Krebs oder leiden unter einer
chronischen Krankheit. GSK unterstützt den „Förderverein Staatliche Schule für
Kranke München“ mit 25.000 Euro pro Jahr.
Heute schon an Morgen denken: Der Wirtschaftsphilosophische Club
Viermal im Jahr ist der "Wirtschaftsphilosophische Club" des Münchner "Instituts für Wirtschaftsgestaltung" zu Gast bei GlaxoSmithKline: Die globalisierte Welt lebt von der Verständigung und dem Austausch zwischen verschiedenen Denkkulturen und Wissensformen. Konkret heißt das auch, dass naturwissenschaftliche geprägte Praktiker mit Menschen, die eher geisteswissenschaftlich gebildet sind oder künstlerischen Impulsen folgen, ins Gespräch kommen. Der Wirtschaftsphilosophische Club ist eine Institution in München. Wechselnde Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur erproben round table Ideen und Lösungswege für zeitlose und aktuelle Probleme zwischen wirtschaftlichen Zielen und kulturellen Perspektiven.
www.ifw01.de