Gesellschaftliches Engagement in Deutschland

Gesellschaftliche und Soziale Kompetenz - auch dafür steht GSK. Die wichtigsten Aktivitäten in Deutschland im Einzelnen:

OrangeDay - handeln statt wegschauen

Die Idee kam von jungen GSK-Mitarbeitern: Wir sollten einen "Ich-tu-was-Tag" einführen, einen Tag im Jahr, an dem wir für Menschen da sind, die sonst leicht übersehen werden - für Menschen, die in Armut leben oder mit einer Behinderung. Für Kinder. Für Kranke. Für Senioren. Der Bedarf, so viel wurde schnell klar, war riesig. Aber waren die GSK-Mitarbeiter tatsächlich bereit, sich einen Tag lang auf ganz ungewohnte - und ziemlich anstrengende - Erfahrungen einzulassen? Wollten sie wirklich Wände im Pflegeheim streichen? Fenster putzen im Altenheim? Fahrräder reparieren, Spielplätze anlegen, Blinde zur Gartenschau begleiten? Und ob sie das wollen. Am ersten OrangeDay im September 2004 beteiligten sich über 500 Mitarbeiter aus allen deutschen GSK-Standorten. Sie weißelten, hämmerten und werkelten in über 50 sozialen Einrichtungen, die alleine weder Geld noch Arbeitskräfte für die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten gehabt hätten. Heiko Hartmann aus Hamburg sprach hinterher aus, was alle dachten: "Das war viel anstrengender als vor dem Computer zu sitzen. Aber es war ein tolles Gefühl, etwas Gutes zu tun." Viele waren besonders berührt und beeindruckt von der Begegnung mit Menschen, die auch in schwierigen Zeiten große Würde und Lebensfreude ausstrahlen.

OrangeDay Dortmund

Im Juni 2010 fand der inzwischen siebte OrangeDay statt, der längst zu einem festen, jährlichen Ereignis geworden ist. GSK-Deutschland stellt seine Mitarbeiter für diesen besonderen Tag frei. Seit 2009 gibt es den OrangeDay nicht nur in Deutschland, sondern weltweit bei GSK. So fand zum Beispiel in Südafrika eine große Hilfsaktion für HIV-positive Kinder statt. In Bangladesh organisierten die GSK-Mitarbeiter einen ganzen Monat lang Hilfsaktionen für Slumkinder, in Litauen pflanzten sie in einer einmaligen Aktion 14.000 Bäume. Auch in anderen Ländern beteiligten sich die GSK-Mitarbeiter an zahlreichen sozialen Projekten.

Wissenschaft, die Wissen schafft

"Science across the world" - unter diesem Motto bilden Schüler und Lehrer in 123 Ländern ein Netzwerk zur gemeinsamen Arbeit an naturwissenschaftlichen Themen. Allein in Deutschland beteiligen sich rund 350 Schulen an diesem Programm, das von GlaxoSmithKline gefördert wird. Die Themen reichen von "Chemie in unserem Alltag" über "Erneuerbare Energie" bis hin zu "Gesund bleiben" und "Was essen wir eigentlich?". Die Schüler arbeiten selbständig an den gewählten Themen und können ihre Ergebnisse mit Schulen auf der ganzen Welt austauschen. Nähere Infos gibt es unter: www.scienceacross.org

Das Projekt Bergmannschule: Damit Ritter und Indianer eine Zukunft haben

Das Münchener Westend gehört zu den sozialen Brennpunkten in München. Jedes zweite Kind an der dortigen Bergmannschule kommt aus einem fremden Kulturkreis. GSK unterstützt die Grund- und Hauptschule dabei, die Kinder - und nicht selten auch ihre Eltern - zu integrieren. Der finanzielle Beitrag von GSK macht Mutter-Kind-Sprachkurse möglich, aber auch den Kauf von Büchern und Musikinstrumenten. Höhepunkt des Schuljahres ist eine Projektwoche. Das macht den Kindern Spaß, natürlich, aber es erleichtert auch den Unterricht, wenn hinterher, so Schuldirektor Franz Igerl "trockene Fakten gepaukt werden müssen."

Ein toller Plan

Sarah-jina aus Haiti, Denis aus Uganda, Hua Thi Lieu aus Vietnam und 27 weitere Kinder auf der ganzen Welt können heute eine Schule besuchen, weil GSK im Dezember 2002 beschlossen hat, keine Weihnachtskarten mehr zu verschicken. Das eingesparte Geld wird seither für Patenschaften bei "Plan International" verwendet - und 30 GSK-Mitarbeiter schicken jetzt immer wieder Briefe und kleine Geschenke an ihre Patenkinder.

Labor für zukünftige Forscher

Vom Allergentest bis zur DNA-Analyse: Im Schullabor des Forschungszentrums Borstel bei Hamburg können die Wissenschaftler von morgen schon mal erste Erfahrungen sammeln. Angeleitet von Mitarbeitern des Leibniz-Zentrums für Medizin und Biowissenschaften können 16 Schüler in zwei Räumen biologische, chemische und medizinische Experimente wagen. GSK fördert dieses anspruchsvolle Projekt für begabte und motivierte Schüler aus gutem Grund – denn medizinischer Fortschritt wird auch in Zukunft nur mit hervorragenden Wissenschaftlern möglich sein.

Foster Homes - Kindern in Nepal eine Zukunft geben

GSK unterstützt seit 2006, in Zusammenarbeit mit der Deutschen AIDS-Stiftng, drei Kinderheime in Kathmandu, Nepal. Seit Beginn des Engagements spendete GSK 120.000 Euro. In den Foster Homes leben Kinder von Prostituierten. Eine Pflegemutter betreut jeweils zehn Kinder, versorgt sie mit Nahrung und Nestwärme, mit Schulbüchern und Medikamenten. Die Mütter der Kinder werden medizinisch versorgt und über AIDS aufgeklärt, sie können Lesen und Schreiben lernen und Nähkurse besuchen – und so den Ausstieg aus dem Sexgewerbe vorbereiten. Die Unterstützung für die Foster Homes ist Teil von „Positive Action“, einem internationalen Langzeitprogramm, mit dem GSK weltweit Aufklärungs- und Hilfsprogramme im Kampf gegen AIDS unterstützt.

„wellcome“ – Hilfe nach der Geburt

Die Geburt eines Kindes ist etwas Wunderbares, aber manchmal fühlen sich Familien und vor allem Alleinerziehende mit der neuen Situation auch überfordert – in solchen Fällen kommen die ehrenamtlichen „wellcome“-Mitarbeiterinnen ins Haus. Sie verschaffen der Mutter Erholungspausen, kümmern sich um Geschwisterkinder, begleiten die Mütter zu Behördengängen und Arztbesuchen. Sie sind wie gute Engel, die „Babystress“ gar nicht erst aufkommen lassen. GSK unterstützt das Projekt, das unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht, mit 30.000 Euro jährlich – damit sollen neue „wellcome“-Teams in ganz Deutschland aufgebaut werden.

Unterricht am Krankenbett

In der „Schule für Kranke“ werden Kinder und Jugendliche unterrichtet, die längere Zeit im Krankenhaus liegen. Die Lehrer gehen in Münchener Kliniken oder zu den Patienten nach Hause und sorgen dafür, dass sie in Englisch oder Mathe nicht den Anschluss verlieren. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung sondern auch darum, die jungen Patienten psychisch zu stabilisieren – viele von ihnen kämpfen gegen Krebs oder leiden unter einer chronischen Krankheit. GSK unterstützt den „Förderverein Staatliche Schule für Kranke München“ mit 30.000 Euro pro Jahr.

Heute schon an Morgen denken: Der Wirtschaftsphilosophische Club

Viermal im Jahr ist der "Wirtschaftsphilosophische Club" des Münchner "Instituts für Wirtschaftsgestaltung" zu Gast bei GlaxoSmithKline: Die globalisierte Welt lebt von der Verständigung und dem Austausch zwischen verschiedenen Denkkulturen und Wissensformen. Konkret heißt das auch, dass naturwissenschaftliche geprägte Prak­tiker mit Menschen, die eher geisteswissenschaftlich gebildet sind oder künstlerischen Impulsen folgen, ins Gespräch kommen. Der Wirtschaftsphilosophische Club ist eine Institution in München. Wechselnde Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur erproben round table Ideen und Lösungswege für zeitlose und aktuelle Probleme zwischen wirtschaftlichen Zielen und kulturellen Perspektiven.
www.ifw01.de

Forschung

Forschung und Entwicklung für Krankheiten der ärmsten Länder der Welt

In Spanien betreibt GSK eine Forschungsabteilung, die ausschließlich nach Wirkstoffen gegen Krankheiten sucht, die in den ärmeren Regionen der Welt grassieren – wie Malaria, Tuberkulose oder Leishmaniase, eine durch Mücken übertragene und unbehandelt oftmals tödliche Infektionskrankheit.