Forschung

Die Erforschung und Entwicklung neuer Arzneimittel/Medikamente und Impfstoffe hat bei GlaxoSmithKline (GSK) eine lange Tradition. Bereits 1884 wurde der von GSK erstmals verwendete Begriff "Tabloid", der Vorläufer der heutigen Tablette, als Warenzeichen für eine komprimierte Wirkstoffdarreichung eingetragen. Für ihre Forschungsarbeiten zur Entwicklung innovativer Medikamente wurden fünf Wissenschaftler von GSK mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Entsprechend groß ist die Bedeutung, die der Bereich Forschung und Entwicklung innerhalb des Unternehmens hat. Dabei geht es sowohl um innovative neue Therapiekonzepte als auch um die Weiterentwicklung bereits eingeführter Arzneimittel und Therapiekonzepte.

GSK konzentriert sich zurzeit auf neun Forschungsbereiche und stellt eine breite Palette verschreibungspflichtiger Arzneimittel und Impfstoffe zur Verfügung. Sechs der weltweit am häufigsten verschriebenen Arzneimittel stammen aus der GlaxoSmithKline Forschung.

GSK unterhält 24 Forschungszentren in England, Frankreich, Italien, Kanada, Spanien sowie in Japan und USA. Hier wird auch Grundlagenforschung betrieben. 14.000 Mitarbeiter, somit jeder sechste Beschäftigte bei GlaxoSmithKline, sind im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv. Pro Tag investiert GSK rund 12 Millionen Euro in die Suche nach neuen Wirkstoffen und in ihre Weiterentwicklung zu neuen Medikamenten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Science Podcast GlaxSmithKline
Clinical Trial Register

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Transparenz bei klinischen Studien

Die Forschungsstruktur bei GlaxoSmithKline

GlaxoSmithKline stellte im Jahr 2000 seine Forschungsstruktur auf eine in der Pharmabranche einzigartige Basis um. Kernstück der F&E-Reform sind indikationsspezifische "Centers of Excellence for Drug Discovery" (CEDD). In diesen weitgehend selbstständigen Einheiten mit hohem Spezialisierungsgrad werden viel versprechende Substanzen bis zu dem Punkt weiterentwickelt, an dem nachgewiesen ist, ob sie sich für die Therapie eignen. Dabei steht es den Leitern dieser Zentren frei, neue Wirkstoffe sowohl aus internen als auch aus externen Wirkstoffkandidaten auszuwählen. Erteilen sie für ein Projekt grünes Licht, ist der Weg frei für groß angelegte klinische Studien ("Proof of Concept"). Insgesamt wurden - entsprechend den GSK-Indikationsgebieten - acht Forschungszentren eingerichtet. Sie reduzieren nicht nur das Risiko von Rückschlägen in der nachfolgenden Entwicklung, sondern setzen zugleich Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten von GlaxoSmithKline.

Im Jahr 2003 kündigte GSK an, seine Forschungsstruktur mit der Gründung von sechs nachgeordneten "Medical Development Centers" weiter auszubauen. Diese forcieren die Entwicklung neuer Wirkstoffe - mit noch stärkerem Fokus auf den Patienten. Die Neuorganisation soll die Prozesse bis zur Markteinführung neuer Arzneimittel und Impfstoffe weiter optimieren und beschleunigen. Das neue forschungsstrategische Konzept zeigt schon jetzt Erfolge. In der zweiten Jahreshälfte 2008 wird die Forschungsstruktur noch weiter dezentralisiert: Ziel ist es, kleine, dynamische Forschungsteams von jeweils rund 30 Wissenschaftlern zu etablieren. Durch diese an Biotech-Unternehmen angelehnte Struktur sollen sich die GSK-Forscher noch schneller und kreativer den (Forschungs-) Herausforderungen der nächsten Jahre stellen.

Zu den Highlights gehören

  • Impfstoffe gegen so bedrohliche Krankheiten wie Malaria, Denguefieber oder Grippe-Pandemie.
  • Ein Wirkstoff zur gezielten Stimulierung des Immunsystems gegen bestimmte Krebszellen, zum Beispiel Lungenkrebs.
  • Ein kleines Molekül zur Behandlung von schwarzem Hautkrebs.
  • Ein dualer Kinasehemmstoff zur Behandlung von Brustkrebs und anderen soliden Tumoren.
  • Ein Thrombopoetin-Agonist, der bei Blutplättchenmangel helfen kann, zum Beispiel bei der seltenen Ideopathischen Thrombozytopenie (ITP - auch Morbus Werlhof genannt).
  • Ein Wirkstoff, der Erbrechen und Übelkeit nach Operationen und Chemotherapien verringert.
Fünf Nobelpreise für GlaxoSmithKline-Forscher

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