Clinical Trial Register
Transparenz bei klinischen Studien
GlaxoSmithKline (GSK) legt größten Wert auf die Erforschung und Entwicklung neuartiger Arzneimittel und Impfstoffe. Diese Verpflichtung ist seit 1884 ungebrochen. Schon damals begründete GSK als erstes Unternehmen den Begriff „Tabloid“ – der Terminus beschreibt den Ursprung unserer heutigen Tablette – und ließ ihn sich als Warenzeichen für eine komprimierte Wirkstoffdarreichung eintragen. Dass dem Unternehmensbereich Forschung und Entwicklung (F&E) eine herausragende Rolle zukommt, ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass bereits fünf GSK-Forschern die höchste wissenschaftliche Ehrung zu Teil wurde – die Auszeichnung mit dem Nobelpreis. Neben der Entwicklung innovativer Therapien für bisher unerschlossene oder wenig erforschte Indikationen, gilt als weiteres, wichtiges Fundament der GSK-Forschungsarbeit die konsequente Weiterentwicklung bestehender Präparate. Neben der Optimierung des Wirkstoffes für einen bestimmten Behandlungsbereich, verfolgen die Wissenschaftler von GSK mit der Weiterentwicklung ebenfalls sogenannte Indikationserweiterungen, die eine umfassendere Versorgung zum Ziel haben.
GSK konzentriert sich derzeit auf zehn verschiedene Indikationsgebiete und stellt eine breite Palette verschreibungspflichtiger Arzneimittel und Impfstoffe zur Verfügung.
Rund 12.500 Mitarbeiter, somit jeder achte Beschäftigte bei GlaxoSmithKline, sind im Bereich F&E aktiv. Dabei investiert GSK rund 12 Millionen Euro täglich, um neue Wirkstoffe zu finden oder bestehende weiterzuentwickeln.
Transparenz bei klinischen Studien
Schon sehr früh erkannte GSK, dass eine erfolgreiche Produktpipeline zum einen auf vielfältige Forschungsbereiche und zum anderen auf anpassungsfähige und reaktionsschnelle Teams angewiesen ist. So etablierte GSK kleine, hochspezialisierte Discovery Performance Units (DPUs), die in ihrer Struktur Mini-Biotech-Unternehmen ähneln. Diese Experten-Teams, bestehend aus sieben bis 70 Wissenschaftlern, sind für die Erforschung und Entwicklung möglicher neuer Substanzen verantwortlich. Als autarke Einheiten, führen sie die potentiellen Kandidaten durch die frühen klinischen Studien, erstellen Business-Pläne und zeichnen für die Budgetierung verantwortlich. Dennoch bleibt diese frühe vor-klinische Entwicklung eine mühsame Geduldsarbeit: lediglich eine aus 1.000 Substanzen erreicht die klinische Studienphase, dessen Weiterentwicklung von Medicines Development Teams (MDTs) in den späten klinischen Studien forciert wird. Mit einer Teamgröße von sechs bis zehn Wissenschaftlern, sind diese MDTs zudem für die Prozessoptimierung und -Beschleunigung zuständig.