GSK vergibt Forschungsstipendium "Klinische Pneumologie" 2016

– Stipendium geht an Forscher der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg
– Studie zur Evaluierung der Effekte eines Ganzkörpervibrationstrainings auf die Lungenfunktion von COPD-Patienten

Dr. med. Nicolas C. Kahn ist Träger des diesjährigen GSK-Forschungsstipendiums "Klinische Pneumologie", das im Rahmen des 48. Bad Reichenhaller Kolloquiums verliehen wurde. Das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium wurde 2016 wiederum über die Atemwegsliga ausgeschrieben und für die Pilotstudie "Evaluierung der Effekte eines Ganzkörpervibrationstrainings auf die Lungenfunktion mit dem Galileo-Trainingsgerät bei Patienten mit stabiler chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)" verliehen.

Ziel der Pilotstudie von Dr. Kahn ist es, bei Patienten mit stabiler chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zu prüfen, ob die Anwendung eines Vibrationstrainings mit Hilfe einer Galileo-Vibrationsplatte einen Effekt auf die Lungenfunktion sowie auf andere Leistungsparameter und auf die Lebensqualität der Patienten hat. Denn für COPD Patienten geht die Erkrankung sehr häufig mit einer Einschränkung der Aktivität im Alltag und damit der Lebensqualität einher. Nach der Auswertung der Ergebnisse wollen die Forscher beantworten können, ob durch die Anwendung des Vibrationstrainings neben den erwarteten positiven, klinisch relevanten Effekten auf die körperliche Leistungsfähigkeit, auch eine klinisch relevante Verbesserung der Lungenfunktion erzielt werden kann.
An der Studie sind zudem Frau Dr. Simone Hummler (Studienleitung Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg) und Prof. Rembert Koczulla (Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin, Klinik für Pneumologie Universitätsklinikum Marburg) beteiligt.

Das Deutsche Forschungsstipendium für klinische Pneumologie wurde im Namen von GSK und der Deutschen Atemwegsliga im Rahmen des Bad Reichenhaller Kolloquiums im alten Kurhaus von Dr. Markus Michael Müller, medizinischer Fachbereich Pneumologie bei GSK, überreicht. "Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse des Forschungsprojektes, denn der Patient und die Lebensqualität im Alltag stehen im Mittelpunkt. Hier wird ganz praktisch untersucht, wie man hier ansetzen und die Situation der oftmals verschlechterten Aktivität von COPD Patienten verbessern kann.", so Dr. Müller.

GSK-Forschungsstipendium für Atemwegserkrankungen

v.l.: Markus Michael Müller (GSK), Prof. Dr. Heinrich Worth (stellvertretender Vorsitzender Atemwegsliga, Fürth), Dr. med. Nicolas C. Kahn (Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg), Dr. Simone Hummler (Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg), Prof. Andreas Rembert Koczulla (Universitätsklinikum Marburg), Prof. Dr. Carl-Peter Criée (Vorsitzender Atemwegsliga, Bovenden-Lenglern)

Hintergrund zum geförderten Projekt
Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sind aufgrund von Belastungsdyspnoe häufig in ihrer körperlichen Aktivität eingeschränkt. Damit verbunden ist eine sinkende Lebensqualität. Zudem führen die körperlichen Einschränkungen häufig zu verringerten Alltagsaktivitäten, was wiederum zu sozialer Isolation und Depression führen kann.
In der Pilotstudie sollen die Effekte eines Ganzkörpertrainings auf die Lungenfunktion über einen Zeitraum von sechs Wochen mit einer Follow-up Dauer von ebenfalls sechs Wochen bei 40 Probanden (weibliche und männliche Patienten mit stabiler COPD-Erkrankung) untersucht werden.

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