Welt-Parkinson-Tag 2011
Morbus Parkinson – Angehörige leiden oft mit

Familie im Garten

Am 11. April 2011 – dem 256. Geburtstag des Londoner Arztes James Parkinson – soll der Welt-Parkinson-Tag eine Krankheit ins Bewusstsein rücken, die sich noch immer nicht heilen, aber zumeist gut behandeln lässt. Bereits 1817 beschrieb der Arzt die Symptome dieser neurologischen Erkrankung, die oft mit einem leichten Zittern der Hände beginnt und später zu massiven Bewegungsstörungen führt.

Der Ausgangspunkt der Krankheit ist das Gehirn. Dort sterben in einem Areal nahe der Schädelbasis Nervenzellen ab, die Dopamin produzieren, einen Botenstoff, der zur Kontrolle von Bewegungen gebraucht wird. Der Mangel an Dopamin führt zu Bewegungsstörungen und oft auch zu nicht-motorischen Störungen wie Depressionen, Schmerzen, verlangsamtem Denken, Blasen- oder Schlafstörungen, was zu einer immer schlechteren Lebensqualität führen kann.

Schlafstörungen bei Parkinson: Häufig sind auch Angehörige beeinträchtigt
Nächtlicher Schlaf wird häufig durch typische Parkinson-bedingte nächtliche Beschwerden wie Unbeweglichkeit, Muskelstarre (Rigor) und dadurch resultierenden Schmerz, frühmorgendlich auftretende Muskelkrämpfe (Dystonien) und Blasenstörungen beeinträchtigt. Der nächtliche Schlaf kann dadurch nicht nur beim Patienten selbst gestört sein, sondern auch beim Angehörigen. Sobald sich der Patient nicht mehr alleine versorgen kann oder Unbeweglichkeitsphasen (sog. „Off“) auftreten, sind die Angehörigen in einer Art „Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft“. Insbesondere in der Nacht ist der Patient dann häufig auf eine Unterstützung angewiesen, so dass manche Angehörige von Parkinson-Patienten berichten, dass sie seit Jahren keine Nacht mehr durchgeschlafen haben. Oft ist diese Situation für sie sehr anstrengend und Kräfte raubend.

Insbesondere der frühe Morgen ist häufig ein großes Problem für Parkinson-Patienten. Gerade hier sollte ein Medikament also noch wirken, um den Betroffenen zu ermöglichen, selbstständig aus dem Bett zu steigen, sich anzukleiden und sich zu waschen. Dadurch werden auch die Angehörigen in ihrer über den Krankheitsverlauf oft zunehmenden Funktion als „Betreuer“ entlastet.

Parkinson-Therapie: Selbstständiges Leben so lange wie möglich
GlaxoSmithKline (GSK) forscht seit vielen Jahren nach Medikamenten zu Morbus Parkinson und konnte auf diesem Gebiet bereits einige Erfolge verzeichnen.

Die Krankheit kann nicht geheilt werden, aber eine Behandlung die Lebensqualität über viele Jahre erhöhen, so dass ein medikamentös gut eingestellter Parkinson-Patient oft noch für lange Zeit ein unabhängiges, selbstständiges Leben führen kann. Dabei ist eine Behandlung umso erfolgversprechender, je früher sie beginnt.

www.parkinson-web.de

Weitere umfassende Informationen finden Betroffene auch auf der Webseite www.parkinson-web.de, die bereits seit über zehn Jahren detailliert über das Krankheitsbild, dessen Entstehung, Behandlung und Leben mit Parkinson aufklärt. Darüber hinaus wird hier auch ein Forum angeboten, in dem Experten von der Gertrudis-Klinik Biskirchen medizinische und Experten der Deutschen Parkinson-Vereinigung e.V. sozialrechtliche Fragen beantworten.

Clinical Trial Register

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Transparenz bei klinischen Studien

Fünf Nobelpreise für GlaxoSmithKline-Forscher

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