Pandemie-Impfung in Deutschland – Eine Kurzgeschichte

Gebäude

Seit mehr als drei Jahrzehnten hat sich GlaxoSmithKline als Experte in der Herstellung von Grippeimpfstoffen etabliert. Der Hersteller des Pandemie-Impfstoffes hat die letzten vier Jahre knapp 2,3 Milliarden Euro in die Entwicklung und Herstellung eines pandemischen Impfstoffes investiert. Denn die Impfstoffproduktion ist ein logistisch sehr aufwändiger und hochkomplexer biologischer Prozess. Knapp 200 Millionen Euro davon flossen in die Kapazitätsverdopplung in den GSK-Standort Dresden. Aufgrund weltweit sehr begrenzter Produktionskapazitäten, war der Ausbau des Werks in Dresden besonders wichtig.

Mitarbeiter

GSK war Ende September 2009 nach nur fünfmonatiger Entwicklung und Produktion der erste und lange Zeit einzige Impfstoffhersteller, der mit seinem Pandemie-Impfstoff Schutz gegen die Neue Grippe H1N1 bot. Dafür arbeiteten die Mitarbeiter in Dresden rund um die Uhr in mehrerern Schichten an sieben Tagen in der Woche, so dass das Werk seine Produktionskapazitäten voll ausnutzen konnte. GSK hatte sich ganz bewusst dazu entschlossen, in solch einer herausfordernden und kritischen Situation keine neuen Produktionsverfahren auszuprobieren, sondern auf die bewährte Impfstoffherstellung-Herstellung in Hühnereiern zu setzen. Dieses Produktionsverfahren hatte in den vergangenen Jahrzehnten die höchste Verlässlichkeit und Qualität geboten.


Impfung

Die deutsche Regierung hatte 50 Millionen Impfdosen bei GSK bestellt. Die Auslieferung erfolgte kontinuierlich und sukzessive auf einer wöchentlichen Basis. Ein bislang milder Pandemie-Verlauf führte jedoch zu einer großen Menge nicht verimpfter Dosen in Deutschland. Bisher haben sich in Deutschland geschätzte 10 Prozent der Bevölkerung impfen lassen. Außerdem zeigten die Studienergebnisse, dass bereits eine einmalige Dosis für den Schutz ausreichend sein kann, woraufhin das Paul Ehrlich-Institut und das Robert Koch-Institut ihre Dosierungsempfehlung dahingehend änderten. GSK war daher bereit, die verbindlich bestellte Impfstoffmenge erheblich zu reduzieren. Das Ergebnis sieht nun vor, dass die Bundesländer 34 Millionen Dosen Pandemie-Impfstoff statt der bestellten 50 Millionen Dosen abnehmen. GSK versteht sich als langfristiger und verlässlicher Partner der Ministerien von Bund und Ländern zur bestmöglichen Prävention einer Pandemie und Versorgung der Bevölkerung. Darin begründet sich dieses Entgegenkommen auf Kulanzbasis.

 Impfstoff
Impfstoff

Pandemien sind von Natur aus unberechenbar. Laut WHO ist die Verbreitung des H1N1-Virus weiterhin hoch. Auch Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann hält weiter am Impfgedanken fest: „Es ist wichtig, dass die Menschen auch in Zukunft Vorsorgemaßnahmen gegen mögliche Pandemien akzeptieren. Dazu gehört immer auch eine bedarfsgerechte Impfstoffversorgung. Die Impfmüdigkeit vieler Menschen in Deutschland müssen wir zur Kenntnis nehmen. Dennoch bleibt die Impfung immer noch der einzig wirksame Schutz der Menschen vor den Gefahren der Neuen Influenza. Wir haben noch ausreichend Impfstoff, um die Bevölkerung vor einer zweiten Grippewelle zu schützen.“

GSK arbeitet auch weiterhin mit Regierungen und Gesundheitsbehörden im Kampf gegen die Pandemie zusammen. Um sicherzustellen, dass jedem Staat nach seinen Möglichkeiten ein Schutz ermöglicht wird, orientiert sich GSK bei den Preisen des Pandemie-Impfstoffs an dem Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen Staates (gemäß Einteilung der Weltbank). So erhalten Entwicklungsländer den Impfstoff zu Vorzugspreisen. 50 Millionen Dosen des GSK-Impfstoffs wurden der Weltgesundheitsorganisation zur Verteilung in der Dritten Welt, je nach epidemiologischer Situation, gespendet.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gsk-pandemie.de

Clinical Trial Register

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Fünf Nobelpreise für GlaxoSmithKline-Forscher

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