Der OrangeDay erobert die Welt

In München bauten die GSK-Mitarbeiter eine Sonnenterrasse im Kinderheim oder organisierten einen fröhlichen Tanz- und Gesangsnachmittag für die Bewohner eines Altenheims; in Hamburg servierten sie Essen im Obdachlosenheim oder verschönerten den Garten in einem Kinderhospiz; in England pflanzten sie Blumenbeete in einem Krankenhaus-Park, in Südafrika starteten sie eine große Hilfsaktion für HIV-positive Kinder – der OrangeDay fand zum sechsten Mal in Deutschland statt und zum ersten Mal weltweit. Am Ende strahlten alle, die Menschen in den sozialen Einrichtungen und die Mitarbeiter von GSK.
Allein in München, Hamburg und Bad Oldesloe beteiligten sich am 22. Juni 2009 rund 250 Mitarbeiter an 30 Projekten und griffen zu Schaufel, Hammer, Pinsel, Säge, Rasenmäher und was sonst noch gebraucht wurde, um in sozialen Einrichtungen Hand anzulegen. Erstmals gab es dabei in Deutschland auch Projekte für die Mitarbeiter des Außendienstes – sie beteiligten sich unter anderem an Aktionen in Dortmund und Oldenburg, weitere Städte folgen.
Aber der OrangeDay eroberte in diesem Jahr nicht nur die Herzen in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Von 2009 an gibt es den „Ich-tu-was-Tag“ in allen GSK-Ländern – angefangen von Belgien und Großbritannien bis hin nach Südafrika und Kenia.
„Ich bin total begeistert von der Arbeit und der Leidenschaft der Teams, die sich für den OrangeDay zusammenfinden“, sagt GSK-CEO Andrew Witty über diesen Aktionstag. Seither begeisterten sich immer mehr Mitarbeiter für die Idee, einen Tag mit Menschen zu verbringen, die ein wenig Aufmerksamkeit und Unterstützung gut gebrauchen können. „Dieses Engagement erinnert uns daran, dass wir Teil einer größeren Gemeinschaft sind“, erklärte Duncan Learmouth, der in der Londoner GSK-Zentrale die Kommunikationsabteilung leitet.
Einziger Schatten über dem OrangeDay: Die Sonne strahlte diesmal nicht überall, sondern verkroch sich in München und London hinter dicken Regenwolken. Manche Teams konnten darauf flexibel reagieren – so wurde der Biergartenbesuch mit den Bewohnern eines Münchener Altenheims kurzerhand ersetzt durch einen Tanz- und Gesangsnachmittag bei Kaffee und Kuchen. Anderswo blieb den Teams nichts anderes übrig, als regenfeste Parkas über das kurzärmelige OrangeDay-T-Shirt zu ziehen – beim Bau der Sonnenterrasse in München ebenso wie bei der Pflanzaktion im Londoner Klinikpark.
In Hamburg und Kenia war das Wetter übrigens deutlich besser. Und auch der Deutschland-Chef von GSK, Cameron Marshall, kam trockenen Fußes durch den Tag – er half beim Renovieren in den Innenräumen einer Beratungsstelle für Ausländer. Über seine Erfahrungen am OrangeDay sagt er: „Letztes Jahr konnte ich dem Ronald McDonald-Haus in München nur einen kurzen Besuch abstatten, um meine Unterstützung für den OrangeDay zu zeigen. Dieses Jahr habe ich aktiv mitgearbeitet, die Farbflecke auf meiner Jeans stammen aus meinem Einsatz im Caritas-Zentrum Psychologischer Dienst für Ausländer in München. Ich bin stolz darauf, dass Deutschland den OrangeDay erfunden hat. Ebenso macht es mich stolz zu wissen, dass GSK nun jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter weltweit die Chance zur Mitarbeit in sozialen Einrichtungen ermöglicht. Ich finde es sehr gut, dass wir an diesem Tag eng mit der Gesellschaft und dem Gesundheitssystem, in der und in dem wir eine nicht unwesentliche Rolle spielen, verbunden sind.“
Fazit: Mehr als die Sonne strahlten am OrangeDay die GSK-Helfer und mit ihnen viele Menschen, die eher auf der Schattenseite des Lebens stehen. Wolfgang Pretzer, Leiter des Kinderheims „Salberghaus“ in Putzbrunn spricht auch für seine Kollegen in anderen Sozialprojekten, wenn er sagt: „Wir freuen uns, dass der OrangeDay zu einer festen Einrichtung bei GSK geworden ist.“
Was ist eine klinische Studie?



