Nachhaltigkeitsbericht 2010 veröffentlicht

Umweltschutz, besserer Zugang zu Medikamenten in den Entwicklungsländern, humanitäres Engagement – das sind die zentralen Themen des GSK-Nachhaltigkeitsberichtes, der jetzt erschienen und im Internet abrufbar ist.
GlaxoSmithKline wird in den kommenden Jahren seine Anstrengungen in Sachen Umweltschutz weiter verstärken. Ein wichtiges Ziel dabei: Bis zum Jahr 2050 soll es keine CO2-Umweltbelastungen durch GSK mehr geben. Geplant ist, den Ausstoß des umweltschädlichen Gases so lange schrittweise zu reduzieren, bis eine vollständige CO2-Neutralität erreicht ist. Erste Etappenziele sind eine CO2-Reduktion um 10 Prozent bis zum Jahr 2015 und um 25 Prozent bis zum Jahr 2020. Darüber hinaus wird GSK den Wasserverbrauch bei der Herstellung seiner Produkte deutlich senken und alles tun, um Müll zu vermeiden.
Der Nachhaltigkeitsbericht enthält auch Informationen zu einer neuen Business Unit, die im Juli 2010 gegründet wurde. Sie hat die Aufgabe, sich speziell darum zu kümmern, in den armen Ländern den Zugang zu Medikamenten zu verbessern.
Dank seiner Politik der fairen Preise hat GSK in diesen Ländern 2010 bereits deutlich mehr Medikamente und Impfstoffe verkauft als in den Jahren zuvor. So vervierfachte sich der Umsatz von patentierten Medikamenten in Ostafrika, nachdem die Preise um durchschnittlich 69 Prozent gesenkt worden waren.
Zu einem fairen Preis mit einer minimalen Gewinnmarge von rund 5 Prozent wird GSK auch seinen Malaria-Impfstoff abgeben, der bereits die späte Phase der klinischen Entwicklung erreicht hat. Dieser Gewinn wird investiert in die Entwicklung künftiger Malaria-Impfstoffe oder andere Medikamente gegen Krankheiten in Entwicklungsländern.
Mit umgerechnet rund 258 Millionen Euro hat GSK 2010 Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt unterstützt. Das größte humanitäre Projekt, an dem GSK beteiligt ist, gilt der Ausrottung der Lymphatischen Filariose – hier wurde 2010 die Zahl von zwei Milliarden gespendeten Albendazol-Tabletten überschritten. Ab 2012 sollen diese Tabletten zusätzlich auch an Schulkinder in Afrika ausgegeben werden, um sie vor Wurmerkrankungen zu schützen.
GSK-CEO Andrew Witty erklärte bei der Vorstellung des Nachhaltigkeitsberichtes: „Natürlich könnte man immer noch mehr tun, aber ich bin froh über die Fortschritte, die wir erzielen.“
Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht ist unter folgendem Link verfügbar:
www.gsk.com/responsibility/cr-report-2010.
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