Woche der Männergesundheit – Regelmäßiger Gesundheitscheck auch fürs starke Geschlecht!

Woche der Männergesundheit

Vom 13. bis 19. Juni 2011 findet die 10. Internationale Men’s Health Week statt – die Woche der Männergesundheit. Sie wurde im Jahr 2002 auf dem 2. Weltkongress für Männergesundheit in Wien ins Leben gerufen und wird seither jedes Jahr im Juni zum Anlass genommen, die Gesundheit von Männern ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. (www.menshealthmonth.org/imhw/imhw.htm)

Regelmäßige Gesundheitsvorsorge vermeidet Krankheiten

Ziel der Men’s Health Week ist es, Männer zu regelmäßiger Gesundheitsvorsorge zu bewegen. Denn durch frühzeitige Diagnose und Behandlung könnten gesundheitliche Probleme und damit auch typische Männerkrankheiten oft vermieden werden.

Insbesondere die Prostata wird von Männern bei der Gesundheitsvorsorge oftmals vernachlässigt. Obwohl sie bereits unter Symptomen einer Prostataerkrankung leiden, scheuen viele Männer vor einer Untersuchung beim Urologen zurück. Viele scheinen zu glauben, dass ihre Symptome lediglich beginnende Alterserscheinungen sind. Andere wiederum scheinen Angst vor einer schwerwiegenden Diagnose wie Prostatakrebs zu haben und schieben den Arztbesuch aus diesem Grund vor sich her. Sicherlich führen auch eine gewisse Scheu vor den Untersuchungsmethoden des Urologen sowie Scham wegen ihrer Beschwerden dazu, dass viele Männer diesen erst gar nicht aufsuchen.
Den wenigsten ist jedoch bewusst, dass ihre Beschwerden oft auch von einer gutartigen Vergrößerung der Prostata kommen können – und dass diese in einem schonenden Untersuchungsverfahren festgestellt und darüber hinaus gut behandelt werden kann.

Gutartige Vergrößerung der Prostata

Die Prostata-Vergrößerung ist weit verbreitet: bei vielen Männern kann sie ab etwa dem 45. Lebensjahr auftreten – in den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine gutartige Vergrößerung, in der Fachsprache Benigne Prostatahyperplasie (BPH) genannt. Das Risiko, an einer behandlungsbedürftigen BPH zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter stetig an. Ab etwa dem 60. Lebensjahr ist rund die Hälfte aller Männer betroffen, ab dem 85. Lebensjahr sogar bis zu 90 Prozent. Eine BPH kann, abhängig von der Wachstumsrichtung, entweder zu einer Verengung der Harnröhre und/oder zur Einschränkung des Fassungsvermögens der Harnblase führen.

Das Ausmaß der Beschwerden hängt vom Schweregrad der BPH ab. Typisch für eine BPH sind unter anderem:

  • Häufigerer Harndrang, auch in der Nacht
  • Schwächer werdender Harnstrahl
  • Anstrengende Blasenentleerung
  • Nachtröpfeln
  • Unvollständige Entleerung der Harnblase

Diese Symptome sind für die Patienten störend und können ihre Lebensqualität stark einschränken. Aber auch die Angehörigen leiden unter der Erkrankung. So kann z.B. durch das häufige nächtliche Aufstehen aufgrund des Harndrangs auch die Nachtruhe der Partner regelmäßig empfindlich gestört werden. Nicht nur die Patienten klagen häufig über Tagesmüdigkeit, die zu Konzentrationsschwäche führen kann, sondern auch deren Partner.

Therapiemöglichkeiten der BPH

Die BPH ist im Allgemeinen sehr gut behandelbar. Ein Urologe kann durch eine schnelle und einfache Untersuchung abklären, ob die Prostata vergrößert ist. Wird eine BPH festgestellt, kann es sinnvoll sein, schon frühzeitig Medikamente einzusetzen.

Dem behandelnden Urologen stehen dabei verschiedene medikamentöse Therapieoptionen zur Verfügung. Durch Wirkstoffe, die eine muskelentspannende Wirkung erzeugen, kann man eine schnelle Symptomlinderung erreichen. Andere Substanzen wirken langfristig auf die Ursache der Erkrankung, also der Vergrößerung der Prostata. Bereits bei moderaten Symptomen ist es möglich, zwei verschiedene Wirksubstanzen gemeinsam zu verabreichen. Eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten ist damit langfristig möglich.

www.prostata-info.de: Das Info-Portal rund um die Prostata

Um Männern die Möglichkeit zu geben, sich über Erkrankungen der Prostata – insbesondere über die BPH – zu informieren, und ihnen auch die Scheu vor dem Besuch beim Urologen zu nehmen, stellt GlaxoSmithKline ein Info-Portal zur Verfügung. Dieses richtet sich natürlich auch an alle weiteren Interessierten, z.B. Partnerinnen und Angehörige.

Das Portal wurde aktuell überarbeitet und bietet vielfältige Informationen rund um die Themen Prostata und Männergesundheit:

  • Symptome, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten der BPH
  • Glossar der Fachbegriffe rund um Prostata und BPH
  • Link-Sammlung zu den Themen Selbsthilfe, Therapie etc.
  • Tipps zu Gesundheitsvorsorge, Ernährung & Sport
  • Informationen zu weiteren Männerkrankheiten
  • Download-Portal

Im Download-Portal kann beispielsweise der IPSS-Fragebogen („Internationaler Prostata-Symptomen-Score“) heruntergeladen werden, ein Hilfsmittel zur Selbsteinschätzung behandlungsbedürftiger Prostatasymptome.

Zum Portal geht es hier: www.prostata-info.de.

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