International Men´s Day – Die Gesundheit des Mannes im Fokus!

Woche der Männergesundheit

Am 19. November 2011 findet zum dreizehnten Mal der „International Men´s Day“ statt. Eingeführt im Jahre 1999 in Trinidad und Tobago, findet der Tag mittlerweile Unterstützung von den vereinten Nationen, sowie von verschiedenen nationalen Gruppen auf der ganzen Welt. Der Internationale Männertag soll unter anderem dazu beitragen, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern und die Gleichberechtigung zu fördern, männliche Vorbilder hervorzuheben und in besonderem Maße die oftmals vernachlässigte Männer- und Jungengesundheit in den Mittelpunkt zu stellen.

Männer habens schwer, nehmens leicht
So äußert sich Herbert Grönemeyer über den allgemeinen Gemütszustand des Mannes. Wie treffend die Aussage ist und dass Männer manches sogar viel zu leicht nehmen, unterstreichen aktuelle Gesundheitsdaten: Obwohl die allgemeine Lebenserwartung in Europa steigt, entwickelt sich diese beim Mann weniger schnell als bei Frauen. So ist die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern noch immer zwischen 3 und 11 Jahre kürzer als von Frauen in den entsprechenden europäischen Ländern. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Männer neigen zu mehr Risiko im Alltag und leben ungesünder, beispielsweise ist die Mehrheit der Raucher oder Alkoholiker männlich. Zudem sind Männer häufiger von chronischen Erkrankungen betroffen - sind aber selbst der Ansicht, im Durchschnitt gesünder zu sein als Frauen.
Kritisch wird diese Situation, da Männer deshalb dazu tendieren, sich seltener untersuchen oder behandeln zu lassen und vieles auf die leichte Schulter nehmen - was den gesundheitlichen Zustand häufig verschlimmert und wichtige Frühdiagnosen erschwert oder gar unmöglich macht.

Prävention durch Gesundheitschecks
Je früher eine Erkrankung diagnostiziert und behandelt wird, desto eher können schwerwiegende gesundheitliche Probleme vermieden oder vermindert werden. Deshalb ist eines der Ziele des International Men´s Days, das Bewusstsein für die Männer-Gesundheit zu erhöhen und damit zu regelmäßiger Gesundheitsvorsorge zu animieren.

Ein passendes Beispiel ist die Erkrankung der Prostata. Obwohl viele Männer im Laufe der Jahre Probleme mit ihrer Prostata bekommen, wird diese bei der Gesundheitsvorsorge oft vernachlässigt. Trotz bereits vorhandener Symptome drücken sich viele Männer vor dem Besuch beim Urologen. Oft werden die Symptome für beginnende Alterserscheinungen gehalten und manche Männer scheinen Angst vor einer schwerwiegenden Diagnose wie Prostatakrebs zu haben und schieben die Untersuchung vor sich her. Die Untersuchungsmethoden und das eigene Schamgefühl tragen zusätzlich dazu bei, dass der Urologe bei vielen nicht gerade beliebt ist. Dabei wissen nur Wenige, dass ihre Beschwerden auch von einer gutartigen Vergrößerung der Prostata kommen können. Diese kann in schonenden Untersuchungsverfahren diagnostiziert werden und ist darüber hinaus gut behandelbar. Die sogenannte benigne Prostatahyperplasie (kurz BPH) kann zu einer Verengung der Harnröhre und/oder zur Verminderung des Fassungsvermögens der Harnblase führen. Das Ausmaß der Symptome hängt vom Schweregrad der BPH ab. Patienten berichten häufig von:

  • Häufigem Harndrang, auch in der Nacht
  • Schwächer werdendem Harnstrahl
  • Anstrengender Blasenentleerung
  • Nachtröpfeln
  • Unvollständiger Entleerung der Harnblase

Die Symptome können zu einer starken Verminderung der Lebensqualität von Patienten und Angehörigen führen. Aufgrund des Harndrangs stehen Patienten oft in der Nacht auf und stören die Nachtruhe des Partners empfindlich. So klagen beide oft über Tagesmüdigkeit, mit Konzentrationsschwäche und anderen Übermüdungserscheinungen als Folgen.

Dem behandelnden Urologen stehen verschiedene medikamentöse Therapieoptionen zur Verfügung. Durch Wirkstoffe, die eine muskelentspannende Wirkung erzeugen, kann man eine schnelle Symptomlinderung erreichen. Andere Substanzen wirken mittel- und langfristig auf die Ursache der Erkrankung, die Vergrößerung der Prostata. Bereits bei moderaten Symptomen ist es möglich, die verschiedenen Wirksubstanzen gemeinsam zu verabreichen und damit den Patienten eine Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen.

www.prostata-info.de: Das Info-Portal rund um die Prostata
Um Männern die Möglichkeit zu geben, sich über Erkrankungen der Prostata – insbesondere über die BPH – zu informieren, stellt GlaxoSmithKline ein Info-Portal zur Verfügung. Dieses richtet sich natürlich auch an alle weiteren Interessierten, wie Partnerinnen und Angehörige.

Das Portal bietet vielfältige Informationen rund um die Themen Prostata und Männergesundheit:

  • Symptome, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten der BPH
  • Glossar der Fachbegriffe rund um Prostata und BPH
  • Link-Sammlung zu den Themen Selbsthilfe, Therapie etc.
  • Tipps zu Gesundheitsvorsorge, Ernährung & Sport
  • Informationen zu weiteren Männerkrankheiten
  • Download-Portal

Im Download-Portal kann beispielsweise der IPSS-Fragebogen („Internationaler Prostata-Symptomen-Score“) heruntergeladen werden, ein Hilfsmittel zur Selbsteinschätzung behandlungsbedürftiger Prostatasymptome. Wer möchte, kann die Fragen auch direkt online beantworten.

Zum Portal geht es hier: www.prostata-info.de.

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