Gedenkweg für den Vater von Odol

Dresden hat eine neue Touristenattraktion: Der Lingnerweg führt auf 12 Kilometern an wichtigen Lebensstationen jenes Mannes vorbei, der im Jahr 1893 das Mundwasser Odol auf den Markt brachte, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer weltberühmten Marke wurde. Der Weg beginnt am Freiberger Platz, wo früher eine der ersten Odol-Fabriken stand, führt weiter zur „Dresdner Lesehalle“, die Lingner 1902 gegründet hat und von dort zum Sächsischen Serumwerk, das Lingner 1911 als eigenständige Firma etablierte – und in dem heute Grippe-Impfstoffe für den Weltmarkt hergestellt werden. Über das deutsche Hygiene-Museum führt der Weg schließlich bis hin zum Lingnerschloss, das dank einer GSK-Spende nun zügig saniert werden kann.

An jeder der 7 Stationen des Fuß- und Radwanderweges ist eine Tafel angebracht, auf der über Leben und Wirken von Karl August Lingner informiert wird. Mit der Einweihung des Gedenkweges fand das große Jubiläumsjahr in Dresden seinen Abschluss – Karl August Lingner hätte 2011 seinen 150. Geburtstag gefeiert, das Sächsische Serumwerk, das heute zu GlaxoSmithKline Biologicals gehört, wurde 100 Jahre alt.

Gedenkweg Lingner

Neben den Infotafeln am neuen Lingnerweg gibt es im Lingnerschloss eine kleine Dauerausstellung, die einen Einblick in Leben und Wirken des Dresdner Ehrenbürgers gewährt. Mehr Infos zum Lingnerweg gibt es unter folgendem Link: www.lingnerweg-dresden.de

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