GSK baut Geschäftsfeld Dermatologie aus
Seit Ende März ist die Verschmelzung von Stiefel auf GlaxoSmithKline (GSK) vollzogen. Mit mehr als 100 Erzeugnissen im dermatologischen Bereich in über 100 Ländern der Welt ist die Firma Stiefel eines der hoffnungsvollsten neuen Mitglieder in der GSK-Familie. Durch den Zusammenschluss mit der 1847 in Offenbach als Familienunternehmen gegründeten Firma Stiefel erweitert GlaxoSmithKline (GSK) seine Kompetenz in den Bereichen medizinische Hautpflege und der Behandlung von Hauterkrankung und knüpft an die eigene lange Tradition in diesem Bereich an. Stiefel ist „der“ Experte, wenn es um das größte menschliche Organ geht: die Haut. Mit dem Zusammenschluss verfolgt GSK die von Andrew Witty (CEO) proklamierte Strategie „Wachstum durch ein breit gefächertes Portfolio“. Dies bedeutet unter anderem, Fusionen mit kleineren Unternehmen, die sich auf Bereiche spezialisiert haben, die gut zu GSK passen.
Die Haut – das größte Wunderwerk des Körpers
Eine gepflegte, glatte und gesunde Haut ist ein Symbol für Schönheit und Jugend. Doch die menschliche Haut leistet täglich noch viel Erstaunlicheres, so bietet sie Schutz vor:
- Kälte, Hitze und Sonnenstrahlung
- chemischen Schädigungen
- dem Eindringen von Mikroorganismen
- dem Verlust von Wasser und Wärme.
Darüber hinaus ist die Haut der Spiegel unserer Seele. Erröten, Erblassen und die Haare sträuben, auch das kann die Haut. Nicht zuletzt deshalb ist sie ein wesentlicher Bestandteil unseres Gefühlempfindens. Um das alles leisten zu können, bedarf die Haut der richtigen Pflege.
Volkskrankheit Akne
Akne ist die häufigste Hauterkrankung in westlichen Industrienationen. Zwar ist die Akne-Erkrankung weder chronisch noch lebensbedrohlich, dennoch belastet sie die Gemütslage der meist jugendlichen Betroffenen erheblich. Ursache der Akne ist eine vermehrte Talgproduktion bei gleichzeitigem Verschluss des Ausführgangs. Hierdurch staut sich der Talg und es bilden sich Mitesser. Kommen Bakterien ins Spiel, können sich die Mitesser entzünden, wodurch Pickel entstehen, die teilweise eitrig sind. Bei der Abheilung einer ausgeprägten Akne können Narben zurückbleiben, die ein Leben lang sichtbar sind.
Leider gibt es bei der Suche nach der Ursache der Erkrankung nicht nur die „eine“ für die Ausprägung einer Akne. Vielmehr können verschiedene Faktoren die Schwere der Akne beeinflussen. Aus diesem Grund haben sich in der topischen Akne-Therapie vor allem Kombinationspräparate bewährt, die z.B. Bakterien bekämpfen, die Entzündung lindern und die Ausführgänge der Talgdrüsen öffnen.
Gezielt gegen den Juckreiz
„Eine selbstständige, unangenehme Sinneswahrnehmung der Haut, die mit dem unstillbaren Verlangen nach Kratzen verbunden ist“, so beschreiben Ärzte den Juckreiz. Besonders stark von Juckreiz betroffen sind Menschen mit Neurodermitis. Unter dieser chronisch verlaufenden Hautkrankheit leiden alleine in Deutschland über drei Millionen Patienten. Gekennzeichnet ist die Neurodermitis durch trockene Haut, Juckreiz und Entzündung. Eine gründliche Pflege ist hier ganz besonders wichtig.
Viele Patienten können durch moderne Pflegeprodukte ihren Hautzustand verbessern und den Juckreiz lindern. So besitzt zum Beispiel die körpereigene Substanz Palmitoylethanolamin (PEA) Juckreiz lindernde Eigenschaften. PEA ist in den Pflegeprodukten der Physiogel A.I.-Serie enthalten. Die hypoallergenen Zubereitungen verzichten auf sämtliche Parfümierungs-, Farb- und Konservierungsstoffe. Sie basieren auf der so genannten Derma-Membran-Struktur (DMS®), die die Struktur der menschlichen Haut nachahmt und in einem innovativen High-Tech-Verfahren hergestellt wird. Durch die spezielle Struktur wird die Creme besonders gut von der Haut aufgenommen und ist zur Pflege bei juckender, geröteter und trockener Haut sowie bei Neurodermitis optimal geeignet.
Auch die weiteren Produkte der Physiogel®-Reihe helfen, die empfindliche und gereizte Haut zu schonen bzw. zu pflegen. So stärken sie die so genannte Hautbarriere und bewahren die Haut beispielsweise vor Feuchtigkeitsverlust und Austrocknung.
Impetigo und Hautinfektionen
Impetigo ist eine hoch ansteckende bakterielle Infektion der Haut und kommt am häufigsten bei Kindern vom 2. bis zum 6. Lebensjahr vor. Durch die Infektion können eitrige Blasen entstehen, die rasch aufbrechen und typische gelbe oder gelb-bräunliche Krusten bilden.
Impetigo breitet sich vor allem in Schulen und Kindergärten durch direkten Kontakt mit Wunden oder Nasensekret einer infizierten Person aus. Kratzen kann die Ausbreitung der Infektion ebenfalls fördern. Aber auch Hauterkrankungen, vor allem Ekzeme oder Hautläsionen wie Schnitte, Kratzer oder Insektenstiche können die Haut gegenüber bakteriellen Infektionen, vor allem mit Staphylokokken oder Streptokokken empfindlicher machen.
Bei bakteriellen Hautinfektionen wie der Impetigo ist häufig eine topische Antibiotika-Therapie sinnvoll. Innovative Wirkstoffe (z.B. aus der Gruppe der Pleuromutiline) können einen schnellen Therapieerfolg ermöglichen und das Risiko von bakteriellen Resistenzen reduzieren.
Was ist eine klinische Studie?





